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Published on Aug 06, 2026
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Vorwort
In Maurice Ravels (1875–1937) Korrespondenz lassen sich Pläne zu
einem Klavierkonzert bis in die Zeit seiner ersten Erfolge mit Klavierwerken zurückverfolgen. Am 8. April 1906 schrieb er an den Musikkritiker Léon Vallas: „Im Übrigen lege ich vorübergehend die Gattung der
Klaviermusik beiseite und sehe, von einem Konzert abgesehen, kaum
etwas anderes in Planung als symphonische oder Bühnenwerke“1
. Ob
dieser Plan eines Klavierkonzerts bereits mit dem 1913 begonnenen
und ein Jahr später abgebrochenen „Concerto basque“ mit dem Titel
Zazpiak Bat (baskisch für: „Sieben [gleich] eins“ als Anspielung auf die
sieben Provinzen des Baskenlands) zu identifizieren ist, sei dahingestellt. Im Rückblick schrieb Ravel, die drei Teile des baskischen Konzerts seien bereits ziemlich weit fortgeschritten gewesen2
; erhalten
haben sich allerdings nur wenige Seiten mit Entwürfen.
Ende der 1920er-Jahre erhielt das Projekt neuen Auftrieb. Ravels ursprüngliche Absicht, ein solches Konzert im Rahmen einer ausgedehnten USA-Tournee Anfang 1928 selbst vorzuführen, scheiterte nicht zuletzt an Verpflichtungen für andere Kompositionen. Immerhin nannte er
in seiner im Oktober 1928 seinem Schüler Roland-Manuel diktierten autobiographischen Skizze „ein Konzert für Klavier und Orchester“ als eines
der Werke, auf die er in der Zukunft hoffe.3
Mit der konkreten Ausführung
begann er vermutlich Anfang des folgenden Jahres. In einem nur in Auszügen bekannten Brief an Jean Monval vom 13. Februar 1929 heißt es:
„Ich arbeite an mehreren wichtigen Werken, von denen die meisten kaum
skizziert sind und die ich erst in mehreren Jahren zu beenden hoffe“4
, womit Ravel eben auch das spätere Klavierkonzert in G-dur gemeint haben
dürfte. Skizzen dazu könnten sogar bis auf den Herbst 1928 zurückgehen, hatte Ravel doch später angegeben, das erste Thema sei ihm auf
der Rückreise von Oxford, das heißt Ende Oktober 1928, eingefallen.5
Antrieb für die erneute und jetzt ernstlich verfolgte Hinwendung zu
diesem Projekt könnte paradoxerweise der Auftrag zu einem weiteren
Werk in diesem Gattungsfeld gewesen sein. Der Pianist Paul Wittgenstein, der im Ersten Weltkrieg seinen rechten Arm verloren hatte und
den Ravel im Frühjahr 1929 in Wien kennen lernte, äußerte den Wunsch
eines Klavierkonzerts für die linke Hand. Zwei Jahre später meinte
Ravel in einem Interview zum Reiz, im selben Zeitraum an zwei ganz
gegensätzlichen Werken im gleichen Gattungsfeld zu arbeiten: „Es war
eine interessante Erfahrung, beide Konzerte gleichzeitig zu entwerfen.
Dasjenige, in dem ich selbst als Interpret auftreten werde [gemeint ist
das Konzert in G-dur], ist ein Konzert im wahrsten Sinne des Wortes.
Darunter verstehe ich, dass es im Geiste der Konzerte von Mozart und
Saint-Saëns geschrieben ist. Die Musik eines Konzerts muss meiner
Meinung nach heiter und brillant sein und darf nicht auf Tiefgründigkeit oder dramatische Effekte zielen. […] Ich hatte zuerst daran gedacht,
mein Konzert ,Divertissement‘ zu nennen. Dann aber erschien mir dies
unnötig, da die Bezeichnung ,Konzert‘ an sich schon klar genug sein
sollte im Hinblick auf seine Charakterisierung. In gewisser Hinsicht hat
dieses Konzert Bezüge zu meiner Violinsonate. Es enthält einige Anklänge an den Jazz, allerdings nicht so viele. Das Konzert für die linke
Hand umfasst nur einen Satz und ist sehr verschieden davon. Es enthält zahlreiche Jazz-Effekte und ist nicht so leicht gesetzt“6
.
Die Arbeit an beiden Werken ging wie häufig in diesen Jahren nur
sehr schleppend vonstatten. Zum einen nahm Ravel aus finanziellen
Gründen immer wieder Einladungen zu Konzerten im In- und Ausland
an, zum anderen standen zunehmende gesundheitliche Probleme
der kreativen Arbeit entgegen. Der unter großem Zeitdruck erfolgte
Abschluss des Konzerts für die linke Hand im Herbst 1930 führte danach sogar zu einer vollkommenen Erschöpfung, die alle Pläne zur
Fertigstellung des G-dur-Konzerts noch in der Wintersaison 1930/31
– zeitweise dachte er daran, die Uraufführung Serge Koussevitzky
zum 50-jährigen Jubiläum des 1881 gegründeten Boston Symphony
Orchestra zu überlassen – zunichtemachten.
In der Korrespondenz des Jahres 1931 ist immer wieder die Rede
von der Arbeit am Konzert, und laut Stempelaufdruck auf der ersten
Notenseite des Partiturautographs konnte Ravel nach vielen Mühen
sein Manuskript am 3. August seinem Exklusivverlag Durand in Paris
übergeben. Eine Postkarte vom 22. August klärt allerdings darüber auf,
dass diese Lieferung nur den ersten Satz umfasste; Ravel kündigte
nämlich dem befreundeten Verlagslektor Lucien Garban in dessen
Sommerresidenz an: „Sie werden bald andere Arbeit haben: Der erste
Teil des Konzerts ist seit Beginn des Monats in der Setzerei. Noch zwei
Teile, und dann nichts wie weg“7
. Folgt man der Angabe in einem am
30. Oktober erschienenen Interview, so war die Komposition zu diesem
Zeitpunkt endgültig beendet.8
Man darf demnach annehmen, dass die
beiden anderen Sätze im September/Oktober sukzessive an den Verlag gegeben wurden.
Im erwähnten Interview wird der Komponist noch als Solist der geplanten Uraufführung im Januar 1932 bezeichnet. Wenig später entschied Ravel im Hinblick auf seinen angegriffenen Zustand und seiner
wohl nicht ausreichenden pianistischen Fähigkeiten, den Solopart
des neuen Werks der befreundeten Marguerite Long (1874–1966) zu
übertragen. Laut Longs Erinnerungen übergab Ravel ihr nach telefonischer Ankündigung am 11. November 1931 „seine Handschrift“9
, die
nun mutmaßlich mit einer Widmung an die Pianistin versehen war
(wohingegen das erwähnte Autograph der Orchesterpartitur keine
Widmung aufweist). Dass es sich bei dieser Handschrift um dieses
Partiturautograph handelte, ist wegen seiner Funktion als Stichvorlage
für den Druck von Partitur und Stimmen ausgeschlossen; außerdem
gestand Long später ein, dass sie beim Einüben nur den Klavierauszug
zur Verfügung hatte.10 Da Long von „wertvollen Blättern“ spricht11, dürfte
es sich um eine von Ravel selbst erstellte Abschrift gehandelt haben.
Denkbar wäre eine nicht erhaltene Kopie nur des Soloparts, die später durch eine Druckfahne des Klavierauszugs ersetzt wurde, oder die
verschollene Stichvorlage zum Klavierauszug, in der Ravel selbst den
Solopart und Garban, der im Druck als Verfasser der Bearbeitung genannt wird, den Auszug des Orchesters niederschrieben. Wie dem auch
sei, sicher ist, dass Longs Durchsicht Spuren hinterließ, denn der ausnahmsweise erhaltene Fahnenabzug des Klavierauszugs – aufgrund
der Fülle an Stichfehlern vermutlich der erste Abzug – enthält bereits
in der Grundschicht die Ossia-Variante am Ende des Finales (T. 288–
295), die mutmaßlich von Long nachgetragen wurde (stammte die Variante von Ravel selbst, wäre sie sicher in der Erstausgabe der Partitur
enthalten). Ebenso sicher ist, dass die Long überlassene Handschrift
später durch den erwähnten Fahnenabzug ersetzt wurde, sobald dieser nicht mehr gebraucht wurde, denn die Pianistin trug dort einzelne
Korrekturen und Fingersätze ein. Abgesehen von diesem Fahnenabzug
haben sich keine Dokumente zur Drucklegung erhalten. Man darf aber
annehmen, dass die Vorbereitung der Partitur zum Druck ähnlich wie
bei früheren Werken ablief: Garban sah das Autograph durch, ergänzte fehlende oder korrigierte falsche Einträge (siehe die Beschreibung
im Kritischen Bericht am Ende der vorliegenden Edition) und überließ
Ravel einen Fahnenabzug zur Korrektur. Ravel erstellte nach der Prüfung entweder eine Liste mit Korrekturen oder Fragen12 oder besprach
die fraglichen Stellen direkt mit Garban. Jedenfalls bestehen keinerlei
Zweifel, dass die Erstausgabe der Partitur autorisiert ist und daher als
Hauptquelle für vorliegende Edition dient (zu den Quellen und ihrer Bewertung siehe Kritischer Bericht). Noch im Dezember 1931 erschienen
der Klavierauszug und die Orchesterstimmen, die Orchesterpartitur
folgte im Januar 1932.13
Vor der mit Spannung erwarteten Uraufführung sind mindestens
zwei halböffentliche Aufführungen des Konzerts (in der Bearbeitung als
Klavierauszug) bekannt, zum einen mit Marguerite Long (Solo) und Jacques Février im Beisein von Ravel und René Dommange, dem Leiter
IIIdes Durand-Verlags, am 25. Dezember 1931 mutmaßlich in den Räumen
von Longs Klavierschule, zum anderen sechs Tage später mit Francis
Poulenc (Solo) und erneut Février im Salon der Prinzessin von Polignac,
ebenfalls in Anwesenheit von Ravel. Die Uraufführung am 14. Januar
1932 in der Salle Pleyel mit Long am Klavier und dem von Ravel geleiteten Orchestre Lamoureux im Rahmen eines „Festival Ravel“ mit weiteren Werken des Komponisten fand ein begeistertes Echo. Auch die
Musikkritik äußerte sich, von wenigen Ausnahmen abgesehen, zufrieden bis überschwänglich, so etwa Paul Bertrand: „Das Klavierkonzert
[…] will gemäß der vor allem von Mozart und Saint-Saëns veranschaulichten Tradition in erster Linie die Virtuosität des Pianisten hervorheben. Aber der angeborene Sinn für Ausgewogenheit und Dosierung, der
die Kunst des Herrn Maurice Ravel auszeichnet, haben dieses Stück zu
einem besonders stimmigen Ganzen gemacht, in dem Orchester und
Soloinstrument unlösbar miteinander verbunden sind, in dem jede Note
und jede Klangnuance ihre genaue Funktion haben, die untrennbar vom
Ganzen ist und dabei eine wesentliche Rolle spielt“14. Die anschließende
Europa-Tournee mit Konzerten unter anderem in Brüssel, Wien, Prag,
London, Berlin, Amsterdam und Budapest setzte den glanzvollen Pariser Erfolg des Werks fort, wobei Long den Solopart immer unter der
Leitung von Ravel spielte. Während der Tour gefragt, was er denn selbst
von diesem Konzert halte, antwortete Ravel: „Ziemlich viel Gutes … Ich
habe das Gefühl, dort gefunden zu haben, wonach ich gesucht habe.
Oder nein, übertreiben wir nicht: Man erreicht nie genau das, was man
will, glücklicherweise übrigens ... [...] Aber letzten Endes scheint mir dieses Konzert eines der Werke zu sein, in denen ich dem Inhalt und den
Formen, denen ich auf der Spur war, sehr nahegekommen bin und in
dem ich meinen Willen am besten durchsetzen konnte“15.
Den im Kritischen Bericht genannten Institutionen sei für die freundlich
zur Verfügung gestellten Quellenkopien herzlich gedankt.
München, Frühjahr 2023 Peter Jost
1 Maurice Ravel. L’intégrale. Correspondance (1895–1937), écrits et entretiens,
hrsg. von Manuel Cornejo, Paris 2018, S. 134; wenn nicht anders angegeben, Briefe und Dokumente im Original auf Französisch.
2 Brief vom 25. März 1922 an Robert Schmitz, L’intégrale, S. 800.
3 Esquisse autobiographique, in: L’intégrale, S. 1441.
4 L’intégrale, S. 1204.
5 Vgl. René Bizet, Naissance d’une œuvre. Les confidences de Maurice Ravel, in:
L’Intransigeant, 14. Januar 1932, Wiederabdruck in: L’intégrale, S. 1558.
6 Michel Calvocoressi, M. Ravel Discusses His Own Work, in: The Daily Telegraph, 11. Juli 1931, zitiert nach: A Ravel Reader. Correspondence, Articles,
Interviews, hrsg. von Arbie Orenstein, New York 1990, S. 477; Original auf
Englisch.
7 L’intégrale, S. 1271.
8 Vgl. Pierre Leroi, Quelques confidences du grand compositeur Maurice Ravel,
in: Excelsior, 30. Oktober 1931, Wiederabdruck in: L’intégrale, S. 1557.
9 Au piano avec Ravel, hrsg. von Pierre Laumonier, Paris 1971, S. 60.
10 Vgl. Janine Weill, Marguerite Long, une vie fascinante, Paris 1969, S. 125.
11 Au piano, S. 60.
12 Eine solche Liste ist erhalten für das Klavierkonzert für die linke Hand, vgl.
Arbie Orenstein, La correspondance de Maurice Ravel à Lucien Garban
(1919–1934), in: Cahiers Maurice Ravel, Nr. 8, 2004, S. 81–83.
13 Vgl. die Angaben von Nigel Simeone, Mother Goose and other Golden Eggs:
Durand Editions of Ravel as reflected in the Firm’s Printing Records, in: Brio,
35/2, 1998, S. 72.
14 Le Ménestrel, 94, Nr. 4, 22. Januar 1932, S. 35.
15 Nino Frank, Maurice Ravel entre deux trains, in: Candide, 5. Mai 1932, Wiederabdruck in: L’intégrale, S. 1568.
Preface
Plans for a piano concerto can be traced in the correspondence of
Maurice Ravel (1875–1937) back to the time of his first successes with
piano works. On 8 April 1906 he wrote to the music critic Léon Vallas:
“Incidentally, I am temporarily abandoning the piano-music genre and,
apart from a concerto, do not see much in the way of projects other
than symphonic or stage works”1
. It remains unclear whether this plan
for a piano concerto can be identified as the “Concerto basque” with
the title Zazpiak Bat (Basque for: “Seven [equals] one”, an allusion to
the seven provinces of the Basque Country) that Ravel began in 1913
and abandoned a year later. Looking back subsequently, Ravel wrote
that the three parts of the Basque concerto were already quite far advanced2
; however, only a few pages of sketches survive.
The project gained new momentum at the end of the 1920s. Ravel’s
original intention, to perform such a piano concerto during an extended tour of the USA in early 1928, came to nought, not least because of obligations for other compositions. Nevertheless, in the autobiographical sketch that he dictated to his pupil Roland-Manuel in
October 1928 he mentioned “a concerto for piano and orchestra” as
being among the works that he hoped to create in the future.3
Ravel
probably actually set to work at the beginning of the following year.
In a letter to Jean Monval dated 13 February 1929, of which only excerpts are known, he writes: “I am working on a number of important
pieces, most of which are barely sketched and which I do not expect
to finish for a few years yet”4
. Among other things, Ravel might have
been referring here to the later Piano Concerto in G-major. Sketches
for it may even go back to the autumn of 1928, since Ravel was later
to state that the first theme came to him on the return journey from
Oxford in late October 1928.5
The impulse for Ravel’s renewed and now seriously pursued return
to this project may, paradoxically, have been the commissioning of
a further work in the genre. The pianist Paul Wittgenstein, who had
lost his right arm in World War I and whom Ravel had met in Vienna
in the spring of 1929, expressed the desire for a piano concerto for
the left hand. In an interview two years later, Ravel gave his opinion
about the appeal of working concurrently on two entirely contrasting
works in the same genre: “Planning the two Concertos simultaneously was an interesting experience. The one in which I shall appear as
the interpreter [he is referring to the G-major Concerto] is a Concerto
in the truest sense of the word: I mean that it is written very much in
the same spirit as those of Mozart and Saint-Saëns. The music of a
Concerto, in my opinion, should be lighthearted and brilliant, and not
aim at profundity or at dramatic effects. […] I had thought at first of entitling my Concerto ‘Divertissement.’ Then it occurred to me that there
was no need to do so, because the very title ‘Concerto’ should be
sufficiently clear in the matter of characterisation. In certain respects
this Concerto is not unrelated to my Violin Sonata. It has touches of
IVOrchesterbesetzung
Piccolo
Flöte
Oboe
Englischhorn
2 Klarinetten
2 Fagotte
2 Hörner
Trompete
Posaune
Pauken
Triangel
Trommel
Becken
Große Trommel
Tam-tam
Woodblock
Peitsche
Harfe
Streicher
Aufführungsdauer
etwa 30 Minuten
Orchestral Scoring
Piccolo
Flute
Oboe
English horn
2 Clarinets
2 Bassoons
2 Horns
Trumpet
Trombone
Timpani
Triangle
Drum
Cymbals
Bass drum
Tam-tam
Wood block
Whip
Harp
Strings
Performing Time
approx. 30 minutes
Orchesterstimmen OB 15165 käuflich lieferbar | Orchestral parts OB 15165 available for sale
Klavierauszug käuflich lieferbar | Piano reduction available for sale
(Peter Jost, Johannes Umbreit)
Breitkopf & Härtel EB 11508
oder | or G. Henle Verlag HN 1508
Eine Gemeinschaftsproduktion von Breitkopf & Härtel, Wiesbaden
und G. Henle Verlag, München
A coproduction of Breitkopf & Härtel, Wiesbaden
and G. Henle Verlag, Munich¡
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Allegramente h = 116
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© 2026 by Breitkopf & Härtel, Wiesbaden
and G. Henle Verlag, München
Maurice Ravel
herausgegeben von Peter Jost
für Klavier und Orchester
Konzert
à Marguerite Long
I
Partitur-Bibliothek 15165
Ottavino
Flauto
Oboe
Corno inglese
Clarinetto
(Mi b)
Clarinetto
(Si b/La)
Fagotto
Corno
(Fa)
Tromba
(Do)
Trombone
Timpani
Tamburo
Frusta
Arpa
Pianoforte
Violino
Viola
Violoncello
Contrabbasso
(5 corde)
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