Digitale Reisebroschüre: Was sie enthalten sollte, mit einem Beispiellayout

Eine digitale Reisebroschüre sollte Reisenden Informationen zu Reiseziel, Reiseinhalten und Kontaktmöglichkeiten bieten. Für Reiseveranstalter und Reisebüros bedeutet das, Fotos des Reiseziels mit einer übersichtlichen Reiseroute, praktischen Informationen und einer Kontaktmöglichkeit zu kombinieren.

Dieser Leitfaden erklärt, was in eine digitale Reisebroschüre gehört, zeigt ein sechsseitiges Beispiellayout und beschreibt, wie man die fertige PDF-Datei mit Recastia in ein Online-Blätterbuch umwandelt.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Passen Sie die Broschüre an Ihr Angebot an: Ein Reiseführer und eine Pauschalreise benötigen unterschiedliche Details.
  • Verwenden Sie auf Ihrer Karte und in Ihrem Tagesprogramm dieselben Ortsnamen und Haltestellennummern.
  • Separate Inklusivleistungen, optionale Aktivitäten und Zusatzkosten.
  • Platzieren Sie neben den Reisedetails einen gut sichtbaren Anfrage- oder Buchungslink und wiederholen Sie diesen am Ende.

Was in eine digitale Reisebroschüre gehört

Eine Tourismusbroschüre für eine ganze Region kann Sehenswürdigkeiten nach Gebiet oder Interessen gruppieren. Eine Broschüre für eine einzelne Tour benötigt eine Reiseroute, einen Tagesablauf, Informationen zu den Übernachtungsmöglichkeiten und eine klare Beschreibung des Angebots. Das folgende Beispiel konzentriert sich auf eine dreitägige Reise.

Reiseziel und Reise im Überblick

Verwenden Sie das Titelbild, um die Reise zu kennzeichnen. Wählen Sie ein Foto, das einen tatsächlichen Ort oder eine Aktivität der Reiseroute darstellt, und fügen Sie dann eine kurze Zusammenfassung hinzu:

  • Wo: Das Reiseziel und die wichtigsten Haltestellen.
  • Wie lange: Die Anzahl der Tage und Nächte.
  • Reisestil: Zum Beispiel geführte Stadtbesichtigungen, eine Wanderreise oder ein Familienurlaub am Strand.
  • Ein Grund, sich dafür zu entscheiden: Ein besonderes Erlebnis, wie zum Beispiel ein Dorfbesuch mit einem einheimischen Führer.

Ersetzen Sie Formulierungen wie “ein unvergesslicher Kurzurlaub” durch etwas, das Reisende sich besser vorstellen können. “Drei Tage mit Hafenspaziergängen und Küstendörfern” sagt ihnen viel mehr.

Eine Route, die zum Tagesplan passt

Platzieren Sie die Routenkarte vor dem detaillierten Reiseplan, damit Reisende die einzelnen Stationen beim Lesen leichter finden. Nummerieren Sie die Stationen und verwenden Sie diese Nummern in den Tagesüberschriften. Falls die Gruppe jeden Abend im selben Hotel übernachtet, geben Sie dies bitte an.

Für jeden Tag Folgendes einbeziehen:

  • Ausgangspunkt und Hauptaktivität.
  • Jeglicher Transfer zwischen verschiedenen Standorten.
  • Freizeit oder optionale Aktivitäten.
  • Der Übernachtungsort oder der Abfahrtsort am letzten Tag.

VisitScotland Filmstandortkarte Verknüpft nummerierte Orte mit praktischen Details und Links zu Unterkünften. Achten Sie darauf, dass diese Nummern in Ihrer Karte und Reiseroute einheitlich sind.

Was ist im Preis enthalten und was kostet extra?

Führen Sie die enthaltenen Leistungen neben dem Preis oder den Anfragedetails auf. Geben Sie genaue Angaben zu Hotelübernachtungen, Mahlzeiten, Transport, Eintrittsgeldern und geführten Aktivitäten. Führen Sie optionale Extras separat von den nicht enthaltenen Leistungen auf.

Beispielsweise kann eine im Reiseplan erwähnte Bootsfahrt optional sein. Kennzeichnen Sie dies sowohl im Reiseplan als auch in der Kostenübersicht. Reisende sollten nicht erst zwei Seiten vergleichen müssen, um festzustellen, dass die Bootsfahrt extra kostet.

Auf seiner Seite zur dreitägigen Mull- und Iona-Tour, Rabbies Angebot umfasste Leistungen, optionale Extras und Ausschlüsse. Diese Aufteilung ist auch in einer Broschüre hilfreich.

Wenn Sie einen Preis angeben, erläutern Sie dessen Grundlage: pro Person oder pro Gruppe, Zimmerkategorie und Gültigkeitszeitraum. Für eine individuelle Reise nutzen Sie bitte die Funktion “Angebot anfordern” und erfragen Sie die benötigten Informationen.

Praktische Details, die Reisenden bei der Entscheidung helfen

Fügen Sie Details hinzu, die die Entscheidung einer Person zum Beitritt beeinflussen könnten:

  • Gehstrecken, Oberflächen und Schritte.
  • Treffpunkt und Anreisemodalitäten.
  • Unterkunft und Zimmertypen.
  • Ein Alternativplan für wetterabhängige Aktivitäten.
  • Ein Ansprechpartner für Fragen zu individuellen Zugangsbedürfnissen.

“Leicht zu Fuß unterwegs” kann für verschiedene Menschen Unterschiedliches bedeuten. Eine Entfernungsangabe und eine Wegbeschreibung liefern Reisenden nützlichere Informationen. Verwenden Sie bestätigte Angaben und verlinken Sie zum Veranstalter oder Veranstaltungsort, falls sich Informationen häufig ändern.

Ein klarer nächster Schritt

Wählen Sie die Aktion, die zum Angebot passt: Abreisedaten prüfen, Reisedetails anfordern oder buchen. Verlinken Sie direkt auf die entsprechende Seite, anstatt alle Besucher auf Ihre Startseite weiterzuleiten.

Wiederholen Sie die Aktion am Ende der Broschüre und geben Sie eine gut sichtbare Kontaktmöglichkeit an. Erklären Sie Reisenden für Anfragen, welche Informationen sie angeben sollen, z. B. ihre Wunschtermine und die Gruppengröße. Wenn Sie einen QR-Code für gedruckte Exemplare hinzufügen, stellen Sie sicher, dass der Link auch für Nutzer auf Smartphones anklickbar ist.

Ein sechsseitiges Beispiellayout

Dieses Beispiel nutzt die Windward Bay als Beispiel für eine dreitägige Küstenreise. Die Gruppe übernachtet zwei Nächte in Harbor Quay, besucht am zweiten Tag Cliffside Village und fährt zum Lighthouse Point, bevor sie zur Abreise nach Harbor Quay zurückkehrt. Die Ortsnamen und der Reiseverlauf sind beispielhaft und stellen keine buchbare Tour dar.

Seite 1: Titelseite und Reiseübersicht

Beginnen Sie mit “Drei Tage am Meer”, einem Küstenbild und einer kurzen Reisebeschreibung. Darunter zeigen Sie:

  • Drei Tage und zwei Nächte.
  • Ein Hotelstandort in Harbor Quay.
  • Hafenspaziergänge, ein Dorfbesuch und ein Leuchtturmbesuch.

Das Cover sollte schlicht gehalten werden. Reiseverlauf und Kostendetails erhalten separate Seiten.

Seite 2: Routenübersicht

Verwenden Sie drei nummerierte Haltestellen: Harbor Quay, Cliffside Village und Lighthouse Point. Verbinden Sie neben der Karte jede Haltestelle mit einem Tag und zeigen Sie die Rückfahrt nach Harbor Quay an.

Eine schematische Karte genügt, um den Ablauf zu erklären. Kennzeichnen Sie sie als schematisch; verwenden Sie einen separaten Kartenlink, falls Reisende eine Wegbeschreibung zum Treffpunkt benötigen.

Schematische Route über der Windward Bay mit Harbor Quay, Cliffside Village und Lighthouse Point, abgestimmt auf die Tage eins, zwei und drei

Seite 3: Tagesprogramm

Verwenden Sie täglich einen kurzen Abschnitt:

  • Tag 1, Hafenkai: Ankunft, Einchecken und Teilnahme an einem Hafenrundgang. Abendessen auf eigene Kosten. Übernachtung im Harbor Quay.
  • Tag 2, Cliffside Village: Reisen Sie mit der Gruppe, unternehmen Sie einen Küstenwanderweg oder verbringen Sie Ihre Freizeit im Dorf und kehren Sie anschließend in dasselbe Hotel zurück.
  • Tag 3, Leuchtturmpunkt: Checken Sie aus und lassen Sie Ihr Gepäck im Hotel. Besuchen Sie den Leuchtturm, holen Sie Ihr Gepäck anschließend ab und reisen Sie ab.

Die genauen Treffpunktzeiten sollten in den Abreiseanweisungen angegeben werden, es sei denn, die Reisenden benötigen diese zur Organisation ihrer Ankunft.

Seite 4: Inklusive Leistungen und Zusatzkosten

Teilen Sie diese Seite in zwei deutlich beschriftete Abschnitte.

Im Muster enthalten:

  • Zwei Hotelübernachtungen.
  • Frühstück an den Tagen zwei und drei.
  • Geführte Hafen- und Küstenwanderungen.
  • Gruppentransport an den Tagen zwei und drei.

Separat bezahlt:

  • Reise zum und vom Hafenkai.
  • Mittag- und Abendessen.
  • Persönliche Ausgaben.

Dieses Beispiel enthält keine kostenpflichtigen optionalen Ausflüge. Falls Ihre Reise solche anbietet, fügen Sie neben den inkludierten und ausgeschlossenen Leistungen einen Abschnitt “Optionale Extras” hinzu.

Für ein konkretes Angebot fügen Sie bitte den jeweiligen Preis und die Zimmeraufteilung diesen Listen hinzu. Wenn Sie ein individuelles Angebot erstellen, erläutern Sie bitte die Preisfaktoren.

Seite 5: Praktische Informationen

Nutzen Sie diese Seite für Details, die mehr Platz benötigen, als auf dem Deckblatt vorhanden ist. In diesem Beispiel lautet die Wegbeschreibung: “Tag 1: 1 km auf einem gepflasterten Hafenweg. Tag 2: 2 km auf Schotter mit 20 Stufen.” Die Ankunftsnotiz gibt ein Treffen um 14:00 Uhr am Besucherpavillon am Hafenkai an.

Ersetzen Sie diese Beispielangaben durch Ihre bestätigten Daten. Fügen Sie Hotelinformationen und Wetteralternativen unter eigenen Kurzbezeichnungen hinzu.

Seite 6: Anfrage und Kontakt

Schließen Sie mit “Reisedetails anfordern” ab. Verlinken Sie in Ihrer eigenen Broschüre diese Aktion mit Ihrem Anfrageformular und fragen Sie nach bevorzugten Terminen, Gruppengröße und eventuellen Fragen zum Reiseverlauf.

Fügen Sie darunter eine gut sichtbare Kontaktmöglichkeit hinzu. Konzentrieren Sie sich auf dieser letzten Seite auf die Anfrage und verzichten Sie darauf, ein weiteres Reiseziel oder ein themenfremdes Angebot vorzustellen.

Die sechs Seiten trennen Route, Zeitplan, Kosten und praktische Informationen. Sie können Seiten für eine kürzere Reise zusammenfassen oder für eine längere Reiseroute Platz hinzufügen; sechs Seiten sind ein Beispiel, keine vorgeschriebene Länge.

Sechsseitige Beispiel-Reisebroschüre: Deckblatt, Routenübersicht, Tagesprogramm, Inklusivleistungen, praktische Details und Anfrage

Teilen Sie die Broschüre online mit Recastia

Sobald Sie die Seiten angeordnet und eine PDF-Datei exportiert haben, verwenden Sie die Flipbook-Ersteller Um eine ansprechende Broschüre zu erstellen, können Sie den Link dazu in einer Reiseanfrage, einer E-Mail-Kampagne oder in der Reisebeschreibung auf einer Website teilen.

Behalten Sie die gleiche Seitenreihenfolge wie in Ihrer PDF-Datei bei, damit Reisende von der Routenbeschreibung zum Tagesplan und den Reisedetails gelangen.

  1. Laden Sie Ihre Broschüre als PDF hoch

    Laden Sie die fertige PDF-Datei in den Flipbook Maker hoch. Recastia wandelt die Seiten in ein Flipbook um, das Sie in einem Browser öffnen können.

  2. Das Flipbook anpassen

    Geben Sie der Broschüre einen aussagekräftigen Titel, z. B. mit Angabe des Reiseziels und der Reisedauer. Fügen Sie eine kurze Beschreibung hinzu und wählen Sie anschließend eine Vorlage, die zum Seitenlayout passt.

  3. Broschürenlink teilen

    Kopieren Sie den öffentlichen Link zum Flipbook und fügen Sie ihn neben dem Reisenamen in Ihre E-Mail oder auf Ihre Website ein. Verwenden Sie diesen Link, wenn Sie die Broschüre mit Reisenden teilen.

Recastia-Flipbook mit Beispielroutenkarte und Tagesprogramm auf gegenüberliegenden Seiten

Unten finden Sie außerdem ein Beispiel für das offizielle Reiseführerbuch von Recastia, in dem ein anderes Layout für eine Reisepublikation zu sehen ist.

Geben Sie Reisenden die Details, die sie benötigen

Gestalten Sie Ihre digitale Reisebroschüre rund um ein zentrales Angebot: Reiseziel, Tagesablauf, Inklusivleistungen und Kontaktmöglichkeiten. Nutzen Sie das Sechs-Seiten-Layout, um diese Details übersichtlich darzustellen, und ersetzen Sie anschließend die Beispielinformationen durch Ihre bestätigte Reiseroute.

Bevor Sie Ihre digitale Reisebroschüre weitergeben, öffnen Sie sie auf einem Smartphone und folgen Sie dem Anfragelink. Stellen Sie sicher, dass Reisende den Tagesplan lesen, die Zusatzkosten einsehen und die richtige Kontaktseite finden können.

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Häufig gestellte Fragen

Benötigt eine digitale Broschüre ein dreifach gefaltetes Layout?

Nein. Ein dreifach gefaltetes Layout eignet sich für ein Blatt Papier, das zum Drucken und Falten vorgesehen ist. Für die Bildschirmdarstellung bieten separate Seiten mehr Platz für Karte, Reiseroute und Reisedetails. Falls Sie beide Formate benötigen, erstellen Sie eine Druckversion und eine Bildschirmversion mit denselben Reiseinformationen.

Kann ich dieselbe Broschüre für mehrere Sprachen verwenden?

Sie können für jede Sprache eine separate Version erstellen. Achten Sie darauf, dass Route, Leistungen und Kontaktinformationen einheitlich sind, und lassen Sie den Text von einer sprachlich kompetenten Person gegenlesen. Sorgen Sie für ausreichend Platz, damit sich der Text erweitern lässt, anstatt die Übersetzung so lange zu verkleinern, bis sie schwer lesbar wird.

Welche Fotos soll ich verwenden?

Wählen Sie Fotos der tatsächlichen Orte, Unterkünfte oder Aktivitäten aus dem Angebot. Verwenden Sie Ihre eigenen Fotos oder Bilder, für deren Verwendung Sie die Erlaubnis haben. Platzieren Sie jedes Foto neben der zugehörigen Beschreibung und kennzeichnen Sie den Ort, wenn ein Reisender ihn sonst mit einer anderen Station verwechseln könnte.

Wie gehe ich mit saisonalen Veränderungen um?

Benennen Sie jede Ausgabe eindeutig, z. B. nach Saison oder Reisezeitraum. Überprüfen Sie Abreisetermine, enthaltene Leistungen und Preise, bevor Sie die Tour erneut teilen. Verwenden Sie Ihre aktuelle Tourseite weiterhin als Quelle für Verfügbarkeiten und entfernen Sie alte Broschürenlinks aus Kampagnen und Webseiten, die Sie noch verwalten.

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